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Presse 2016-11-14T11:24:55+00:00

Peter Horton – Pressestimmen

Exzellenter Musiker und Poet zu Gast

Wolfhagen. „I bin a Musiker, und mei Herz is a Gitarrn mit 1000 Saiten“, singt Peter Horton in einem seiner unzähligen Lieder, die ihn während seiner mehr als fünf Jahrzehnte währenden Karriere längst zum Grand Seigneur der Liederkunst gemacht haben.

 

Den Artikel finden Sie hier: www.hna.de

 

Peter Horton im Lutherhaus

„Philotainment“ nennt Peter Horton seine Art der Abendunterhaltung. Dahinter verbergen sich Worte ebenso wie Musik und, mal kombiniert, mal separiert, entwickelt sich aus beiden die eigentümliche Poesie des aus Österreich stammenden Künstlers. Am Samstagabend gastierte Horton im Lutherhaus: ein Auftritt irgendwo zwischen Leichtigkeit und Meditation, Zynismus und schwarzem Humor.

 

Den Artikel finden Sie hier: www.noz.de

Peter Horton macht seine Fans glücklich

Es war im Jahr 1977, als Alois Voigt sich eine LP des Liedermachers und Sängers kaufte. Voigt wurde Fan. Jetzt, mehr als drei Jahrzehnte später, traf er Horton und ließ sich seine alte Platte signieren.
Alois Voigt aus Bramberg ist seit Jahrzehnten Fan von Peter Horton und war überglücklich, ihn zum ersten Mal live zu hören.

 

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Entspannt virtuoses Gitarrenspiel zu SchmunzelZynismus

Peter Horton (72) begeistert sein Publikum in der Kulturschmiede. Er musizierte einst mit Welt-Stars wie David Bowie
Fröndenberg. Ganz entspannt ist der Künstler erst mal Pizza essen gegangen und kommt zum Konzert in der Kulturschmiede entspannte zehn Minuten zu spät. Durch die dicht gepackten Besucherreihen schreitet er lächelnd nach vorn, feine graue Tuchhose zu edlem blauem Hemd, den dichten Schopf schlohweiß wie viele seiner Zuhörer an diesem Abend.

 

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Artikel aus der Westfalenpost vom 4. Februar 2014

 

Gelungener Mix vom Gitarrenphilosoph

Peter Horton begeistert Gäste in der voll besetzten Kulturschmiede
FRÖNDENBERG Ein Mann, zwei Gitarren und jede Menge Klasse, das ist Peter Horton. Am Samstag nahm der „Gitarrenphilosoph“ das Publikum in der Kulturschmiede mit in seine Welt voller Melodien und Poesie.

 

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Artikel aus dem Hellweger Anzeiger vom 3. Februar 2014

Stehender Applaus

Symphonic Trio schob fünf Extraschichten

Siegburg. Am Ende wurden es fünf Zugaben! Nicht mehr von der Bühne lassen wollte das Publikum Peter Horton mit seinem Symphonic Trio, das im dritten Konzert der Siegburger Gitarrenreihe gastierte. Gleichzeitig war der Auftritt Bestandteil der Begegnung mit Österreich.

 

Überleitung vom Ende in die Mitte. Beim letzten Lied vor der Pause herrschte mit Händen zu greifende Konzentrationsstille im vollbesetzten Forum des Stadtmuseum, als Peter Horton mit seiner kongenialen Partnerin Slava Kantcheff im Wechsel ….

Den kompletten Artikel finden Sie hier.

 

Als ob er mit uns über alte Zeiten plaudere

von Peter Heid

HEMSBACH. „Unterhaltung ist seelischer Unterhalt im Rang eines Lebensmittels“, sagt Peter Horton. So gesehen durfte das Publikum im gut gefüllten „Max“ am Sonntagabend ganz außergewöhnlich nahrhafte und obendrein im höchsten Maße delikate Gaumenfreuden genießen, Göttertrank und Naschwerk inbegriffen. Peter Horton, Sänger, Musiker, Gitarrist, Komponist und Buchautor lotete alles aus, was seine überwältigende Speisekarte zwischen Aperitivo und Digestif zu bieten hat. Ganz individuell und „Personalissimo“ – der Titel seines aktuellen Albums ist Programm und persönliches Resümee aus Lebens- und Bühnenerfahrung.

 

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Gitarrenmagier und Chansonnier

Bad Reichenhall (ks) – Sigi Schwab & Peter Horton begeisterten mit ihrem Ensemble „Guitarissimo XL“ das Publikum im Magazin 4.

 

Wer über klassische Musik spricht, der denkt zu allererst an Mozart oder Beethoven. Doch längst hat sich auch manch zeitgenössischer Musikstil zum „Klassiker“ entwickelt. So auch das über 30 Jahre alte „Guitarissimo“Projekt von Sigi Schwab und Peter Horton, das die beiden charismatischen Künstler sechs Jahre lang, von 1978 bis 1984, schöpferisch verband. …

 

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Artikel aus dem Reichenhaller Tagblatt / Freilassinger Anzeiger vom 12. Oktober 2013

Graue Exzellenzen

Standing Ovations für Horton und Schwab in Passau

Sie sind zwar inzwischen ergraut, aber auf der Gitarre nach wie vor eine Institution: Peter Horton und Sigi Schwab, die am Sonntagabend in der Passauer Redoute mit „Guitarissimo XL“ die vielen Fans zu Standing Ovations hinrissen.
Mit sichtbarer Spielfreude und Coolness bot das Quartett ein anspruchsvolles Programm, das von Jazz über Latin, Chanson bis hin zur Barockmusik reichte. Horton (72) und Schwab (73), der Altmeister, der sich bis heute keiner bestimmten Stilrichtung zuordnen lässt, verstehen sich blind, werfen sich die solistischen Bälle zu, faszinieren mit exakt einstudierten zweistimmigen Melodiewanderungen übers Griffbrett. Dabei können sie sich felsenfest auf ihre Rhythmus-Sektion mit Percussionist Andreas Keller und Bassist Tommi Müller verlassen, die auch viel Raum für eigene Kreativität erhalten. …

 

Den Artikel von Walter Peschl können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen.

Liederpoet und Rebell der Liebe

Es ist schon einige Zeit her, dass ich auf Peter Horton aufmerksam wurde. Genauer gesagt, war es 1972, als er mit seinem »Kartendippler-Blues« einen Hit landete. Da konnte der am 19. September 1941 in Feldsberg (heute: Valtice) im damaligen Südmähren (heute: Tschechien) als Peter Müller geborene Musiker allerdings schon auf eine beachtliche Karriere als Sänger, Gitarrist und Komponist zurückblicken. So bereiste er als Mitglied der Wiener Sängerknaben die ganze Welt, gründete mit 16 seine erste Band und hatte mit 18 seine erste Bühnenshow als Sänger in der Wiener Szene bei Jazzlegende Fatty George (Fatty’s Saloon). …

… Viel gemeinsam hatten jedoch Horton und sein Schlagzeuger Andreas Keller, der auch als Komponist und Produzent tätig ist und mit einem knapp zehnminütigen Solo demonstrierte, dass er auch richtig laut werden (und für sich allein stehen) kann. Einfach klasse, und so bleibt als Fazit nur: Besser geht’s nicht.

 

Den Artikel von Wolfgang Schweiger können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen.

 

Artikel aus dem Berchtesgadener Anzeiger vom 4. Juni 2013

„Ich will Seelen aufwecken“

Peter Horton ist ein Virtuose der Gitarre und des deutschen Chansons. Seine aktuelle Tour führt ihn an die Ostsee.

Lübecker Nachrichten: In welchem emotionalen Zustand ist ein Dichter, wenn er reimt: „Wenn du nichts hast als die Liebe, und das Herz dir überläuft, lehre deinem Herzen schwimmen, damit es nicht im Glück ersäuft“?
Peter Horton: Das Lied ist einer der älteren Erfolge von mir …

 

Das Interview von Michael Berger können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen.

 

Interview aus den Lübecker Nachrichten vom 8. Juni 2013

„Lieder reifen – wie der ganze Mensch“

Unvergessen sind Peter Hortons Lieder wie „Wenn du nichts hast als die Liebe“. Viele Jahre machte der begnadete Gitarrist vor allem mit anderen zusammen Musik. Jetzt hat der 70-Jährige ein Solo-Album aufgenommen – nur er und seine Gitarre. …

 

Das Interview von Susanne Brenner können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen.

 

Interview vom 29./30. Mai 2013 aus der Saarbrücker Zeitung

Lyriker mit Seelentief und Schmäh

„Mein Herz ist eine Gitarre mit 1000 Saiten“ – Seelenlieder, Nachdenkliches, Romantisches, mit rollendem „r“ tritt Peter Horton auf die Kurhausbühne und bringt mit dem ersten Akkord den Saal zum Schweigen. …

 

Den kompletten Artikel vom 13.05.2013 können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen.

Die Liebe und die Seele

METZINGEN-GLEMS. Seit mehr als zwei Jahrzehnten sorgt der »Kulturverein z.B. Glems« auf seiner Kleinkunstbühne im Gasthaus Hirsch für musikalische und andere Highlights, die man so nicht alle Tage serviert bekommt. …

Schon beim Auftakt wird klar, wohin die musikalische Reise mit ihm geht: »Trinken unsre Träume« ist ein Lied über die Farben des Regenbogens, über das Ende eines jeden Tages und das Rondo des Lebens. Aus seinem aktuellen Album lässt es Peter Horton nicht nur blühen, sondern beschwört mit »Sprich leiser« auch die Empfindungsaura. …

 

Den kompletten Artikel vom 11.05.2013 können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen.

Chansons abseits der Hitparade

Von Merkur-Mitarbeiter Michael Schneider

 

Homburg. Schöne, stimmungsvolle Lieder, feine Musik und erlebnisreiche Ausflüge in sein schriftstellerisches Werk servierte Peter Horton seinem Publikum im Sitzungssaal des Forums. Neben Horton als Hauptakteur des Abends glänzten aber auch Andreas Keller mit seiner Percussion und die deutsch-bulgarische Sängerin Slava Kantcheff.

 

Der Konzertabend, betitelt „In eigener Sache“, eröffnete den zweiten Teil des vierten Gitarrenland-Festivals, veranstaltet vom Saarpfalz-Kreis und dem Landkreis Kusel, wo die drei Konzertabende des ersten Teils stattgefunden hatten.

 

Nicht immer wurden die Gastgeber der Gitarrenland-Festivals durch die Besucherzahlen verwöhnt, aber der Abend im Homburger Forum ließ Wolfgang Weigel richtig strahlen. „Ich bin beeindruckt von dieser Publikums-Kulisse“, sagte Weigel zu Beginn mit Blick auf fast 300 Leute, die alle Peter Horton, Andreas Keller und Slava Kantcheff erleben wollten.

 

Ein Hitparaden-Stürmer ist Peter Horton längst nicht, aber sein Publikum schätzt ihn nach wie vor. Immerhin hatte er Österreich zwei Mal beim Grand Prix de la Chanson vertreten und in Deutschland mit angenehmen, tief gehenden Chansons Freunde schöner Musik für sich gewonnen.

 

 

© www.saarbruecker-zeitung.de, 15.04.2013

 

weiterlesen auf saarbruecker-zeitung.de

CHANSON: Unterhaltung vom Feinsten von Altmeister Peter Horton mit dem intimen Programm „Personalissimo“ im gut besuchten Mannheimer Capitol

Virtuoser Musiker, gereifter Poet

Von unserer Mitarbeiterin Christina Altmann

… mit vielen neuen poetischen Liedern, einem virtuosen Gitarrenspiel und einem schmunzelnden Auszug aus seinen aphoristischen Texten bewies er im gut besuchten Mannheimer Capitol, wie sehr er seine Liebe gepflegt und ausgereift hat.

Ein Hocker, ein Mikrofon und zwei Gitarren – mehr braucht Peter Horton nicht. Die Bühne ist Nebensache und daher kahl ohne bombastischen Aufbau von Technik und Beleuchtung; allein der Chansonnier und Gitarrist zählt, … seine Lieder erzählen von der Liebe, dem Kontrast zwischen Mann und Frau (Poet und Poesie), von den Menschen, die sich in Ziellosigkeit und Ärger über das Haar in der Suppe verlieren, von der Natur (“Regenbogen muss man nicht bemalen”), die untergeht (“Am Morgen, als die Vögel nicht mehr sangen”) oder sich selbst überlassen ihren eigenen Weg sucht: “Wilde Gärten” zeigen ihre Schönheit, wie Menschen, die zu ihrem Älterwerden stehen, sinniert er und hält dem nachdenklich gewordenen Publikum mit seiner kunstvollen Version von Jacques Préverts “Les feuilles mortes” … Liebe und Leben vor Augen.
“Ich bin kein Broker und kein Fabrikant, ich bin Musikant”, singt Peter Horton und als solcher will er versöhnen mit Tönen. Das gelingt ihm auch, nicht zuletzt durch sein grandioses Gitarrenspiel. Immer wieder verschmilzt seine sonore Stimme mit einem jazzigen Blues, einem mitreißenden Bossa Nova oder einem rasselnden Flamenco und malt die unterschiedlichsten Klanggemälde.

So philosophisch und sanft mahnend seine Liedtexte, so hintergründig und verschmitzt sind die Aphorismen und Geschichten, die Peter Horton als Buchautor zeigt. … So gab es neben Chansons vom Feinsten auch Erheiterndes und das Publikum dankte diesem so bescheidenen Künstler für einen Abend voller wohltuender stiller Denkanstöße mit langem Applaus.

 

© Mannheimer Morgen, Samstag, 16.02.2013

Ausschnitt aus einer Kritik in der Rheinpfalz vom 22.11.2012

von Walter Falk

. Ebenso wie mit seiner virtuosen Gitarrentechnik beeindruckte Peter Horton mit seinem Gesang. Zungenakrobatisch verzierte er Stücke wie die „Invention Nr. 1“ nach Johann Sebastian Bach mit seinem Scat-Gesang. In „Confiança“, mit dem sie ihre brasilianischen Lieblingswurzeln ausdrückten, glückte es ihm wunderbar, die portugiesische Sprache zu „erfühlen“ wobei er mit „glatter“ Coolness sang und trotzdem voll brennender Expression war. Kochend, aber er brauchte nur die halbe Flamme. Mit nachtschwarzer, rauer Stimme intonierte in seinem Solostück „Les feuilles mortes“, schwelgte beseelt in Liebeslyrik, klagte in Molltönen und jubilierte im Falsett aus Freude am Leben, während er seiner Gitarre Kaskaden entlockte, die wie klare Wassertropfen herunterfielen.

 

In klassischer Tradition

„Guitarissimo XL“ spielt beim Gitarrensommer im ausverkauften Alten Stadtsaal

Zeitungskritik Rheinpfalz, 17.9.2012

 

Veröffentlicht am Sep 24, 2012

In den 80er Jahren hatte das Duo aus Sigi Schwab und Peter Horton seine große Zeit. Jetzt sind die Musiker wieder zurück auf den Konzertbühnen und erfreuen – mit Verstärkung – die Gitarrenfans: „Guitarissimo XL“ hat am Freitagabend beim Speyerer Gitarrensommer im ausverkauften Alten Stadtsaal gastiert.

 

Keine Frage: Schwab und Horton rekrutieren jederzeit eine große Fangemeinde, die feine Gitarrenkünste zu schätzen weiß. Tommi Müller an der elektrischen Bassgitarre und Andreas Keller am Schlagzeug vervollständigen das Quartett.

Ja, auch die beiden Rhythmusleute sind integraler Bestandteil eines klar abgezirkelten, klassischen Verlaufsbildes. Das zeigte sich nicht zuletzt in Bach-Adaptionen: da wurde das Quartett zu einem ganz und gar klassischen Ensemble, das in spielerischer Heiterkeit und Gelassenheit die melodischen Kontrapunkte ineinander verschränkt. Das Schlagzeug, dezent mit den japanischen Besen getupft, hatte ebenso präzisen Anteil an den melodisch-rhythmischen Verläufen wie der melodisch gezupfte E-Bass.

 

Dass Horton auch ein feiner Chansonnier ist, wurde immer wieder deutlich. So interpretierte er nicht nur das Chanson „Feuilles mortes“ in sanftem Sprechgesang und solistischer Gitarrenbegleitung, bei der er das Herbstlaub in tremolierenden Klängen wie vom Wind aufwirbeln ließ. Auch sein lakonisch gesprochenes Gedicht „Ein Mann geht auf dem Asphalt“ fand beste Begleitung in einem minimalistischen Gitarren-Groove, entspannt verwoben und bluesig angehaucht.

 

Den Opfern der Kriege widmete Schwab sein „Lost generations“ auf der zwölfsaitigen Gitarre gedankentiefe Musik, fantasiereich ausgebreitet über einem gleichbleibenden Bassmodell. In den Variationen klang seine Gitarre wie ein ganzes Orchester in der Verschränkung von Motiven und Rhythmen, Farben und Stimmungen. Auch in der „Ballade für Anna“ des Ludwigshafeners waren Fantasie und klassische Schönheit stilvoll ineinander verwoben.

 

Vom Wiener Humor und Sinn für Selbstironie geprägt ist Hortons Komposition „Countdown oder Start der ersten österreichischen Mondrakete“. Vom vergnügten Fingerpicking begleitet, wurde der Countdown heruntergezählt, doch viel tat sich nicht – das lustige Kreisen mit Bodenhaftung ging immer weiter. Längst nicht nur auf vergebliche Mondreisen ging’s im Programm, in ferne Länder entführten Melodien und Rhythmen genauso gerne. Da ließ Schwab seine Gitarre dunkel sonor wie eine orientalische Oud klingen, und Keller trommelte indische Rhythmen virtuos auf ein Abflussrohr.

 

 Von Rainer Köhl

Peter Horton – Virtuose der Innerlichkeit

von Markus M. Kauffmann, Kulturkorrespondent (2.5.2012)

In wenigen Minuten herrscht im Saal ein Zustand tiefster Vertrautheit, Intimität. Ist es seine virile und sanfte Stimme, ist es die im ruhigen Plauderton gehaltene Moderation, sind es die farbigen Klänge einer virtuos gegriffenen Gitarre oder die sinnlich-sinnigen Texte voll zärtlicher Poesie, gesungen und erzählt?

Das alles wäre schon weit mehr als einem üblicherweise geboten wird; aber es erklärt noch nicht den unnachahmlichen Zauber eines Horton-Abends. Hinter allem steht – ein Mensch; ein denkender, sinnender, fühlender Mensch voller Liebe; ein Ästhet – von der weißen Locke bis zur Fingerhaltung am Griffbrett; ein Literat von Graden und ein Philosoph.

Horton komponiert seine Stücke, schreibt seine Texte, inszeniert seine Auftritte – als Gesamtkunstwerk, durchdrungen von der glühenden Botschaft, menschliche Wärme, Frieden und Harmonie zu verbreiten. Er macht Stimmung für die Kraftlinien zwischen dem Ich und dem Du. Ein Virtuose der Innerlichkeit.
An einem solchen Abend zerstreut man sich nicht, sondern sammelt sich; man verliert sich nicht, sondern findet zu sich selbst; man lacht, weint, sinnt und staunt. Einmal furios, einmal meditativ, immer ein beinahe fernöstliches, ein inneres Lächeln in den Augen.

Hortons Intensität, emotional und gedanklich, reich an Klangfarben und Wortbildern, beweist, wie spannend Entspannung sein kann. Und er zeigt, daß Haltung und Unterhaltung keine Gegensätze sind. That’s Entertaninment – That’s  Philotainment.