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Sulke, Schweizer Staatsbürger, lebt mit seiner Frau heute das Savoir-Vivre Südfrankreichs. Es hat lange gedauert, ihn wieder ins Studio zu locken. Ausschlaggebend war letztendlich die Idee zu einem Song, der auch Titel des neuen Albums wurde: „Mensch ging das aber schnell …“ „Der Song war in ein paar Minuten fertig“, sagt er heute zu seinem Meisterwerk. Allerdings: Dem Schreiben mussten Jahrzehnte der Erfahrung vorausgehen. Genial gelingt es Stephan Sulke in diesem Song, die Überraschung, die Melancholie, aber auch die Lebensfreude des Älterwerdens auszudrücken: „Du guckst in den Spiegel und denkst, wo ist die Zeit geblieben? Aber der Spiegel lügt nicht. Du bist ein junger Mann in einem alten Körper geworden, auch wenn du noch immer ganz passabel Tennis spielst und die Treppe hochläufst oder dir Frauen auch in Begleitung ihrer Männer schöne Augen machen.“

„Mensch ging das aber schnell …“ wurde die Lokomotive für dreizehn weitere, sensible Songs, die sich aus der Sicht des Multimediakünstlers Sulke emotional und tiefgründig mit unserem Leben beschäftigen. Vom anarchistisch angehauchten „Aber nie“, über das ein wenig larmoyante Nachdenken bei „Wo blieb die Zärtlichkeit?“ bis hin zum sarkastischen Song „Venus“ oder dem beeindruckenden „Sturm am Horizont“, der sich gesellschaftspolitisch mit unserem und den letzten Jahrhunderten auseinandersetzt und letztendlich zu einem beglückenden Fazit kommt: „Die Zeit, in der wir leben, ist die schönste.“
Oder – wie Stephan Sulke hinzufügen würde: „Wir haben ja keine andere …“
Dezeit ist er mit seiner Jubiläums-CD unterwegs „Enten hätt´ ich züchten sollen..“. Ab 2013 tourt er mit seinem neuen Album „Ich hab ein Lied für Dich geschrieben“ durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Homepage: www.stephansulke.com